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Unser Schulhaus



Schon 1960 hatte die Gemeinde unter Bürgermeister Bruno Danzer für 72.000 Mark ein 2,4 Hektar großes Grundstück an der Krenmoosstraße gekauft und den Beschluss zum Bau einer nur für Karlsfeld zuständigen Volksschule gefasst.

Die Architektengemeinschaft Bierling und Schorr setzte mit der Planung eines dreigeschossigen Atriumbaus einen neuen Akzent in der freien, ebenen Landschaft am - damals - östlichen Rande des aufstrebenden Karlsfeld. Der Bau ging zügig voran, so dass mit Schuljahresbeginn 1962/63 bereits Schüler und Lehrer einziehen konnten.

Die feierliche Einweihung des 1,9 Millionen Mark teuren Schulhauses mit 15 Klassen-, 3 Fach- und 6 Nebenräumen sowie einer Turnhalle fand am 29. September 1962 statt. Landrat Dr. Schwalber, Bürgermeister Danzer und Schulrat Greska übergaben das neue Haus, in das eine siebenklassige katholische Bekenntnisschule, die drei Jahre lang Dr. Friedrich Lehmann leitete, und eine zweiklassige christliche Gemeinschaftsschule unter der Leitung von Waltraud Rahl (1962 - 1968) einzogen. Schüler- und Klassenzahlen stiegen Jahr für Jahr an. Ab 1965 führte Rektorin Anna Schuppe die katholische Bekenntnisschule, die die Karlsfelder Bevölkerung 1968 mit großer Mehrheit zugunsten der Gemeinschaftsschule abwählte.

Fast 700 Schüler in 16 Klassen, also 44 Schüler pro Klasse, bevölkerten das Haus, als ab 1969/70 bayernweit die Schulreform Grund- und Hauptschulen trennte und neunte Klassen zu bilden waren. Da es in Karlsfeld noch keine Hauptschule gab, verblieben bis 1973 auch die Hauptschulklassen an beiden Grundschulen; die Hauptschüler der Krenmoosstraße wurden wegen Platzmangel an die Schulstraße ausgelagert, was auch zur Überfüllung dieser Schule führte. Rektorin Schuppe, eine gewissenhafte, sich mütterlich um Schüler und Lehrer sorgende Pädagogin, ging 1981 in den Ruhestand; ihr folgte für zwei Jahre Rektor Ernst Wittner nach. 1983 kam für 13 Jahre Rektorin Irmgard Maier, deren Zuwendung und Fürsorge besonders den vielen ausländischen Kindern galt, denen sie selbst während vieler Jahre Deutschunterricht erteilte. Nach einem gewonnenen Wettbewerb entstand zu ihrer Zeit ein Arboretum im Schulgelände, ein Lehrpfad für einheimische Bäume und Sträucher. Unter Rektorin Irmgard Mair und der Elternbeiratsvorsitzenden Ursula Lepple wurde vom Gartenarchitekten Herrn Östereicher das Projekt „Mary´s Schlange“ als Kriechröhrensystem und Kletterobjekt ins Leben gerufen und der Teich beim Arboretum angelegt.

Seit 1996 lenkte Rektorin Burgl Maier die Geschicke der inzwischen größten Grundschule des Landkreises. 1999 erhielt die Schule einen neuen Anstrich, der die vorherigen Bemalungen mit Kinderfiguren und verschiedenen Grußformen ablöste. Der starke Schülerzuwachs im Schuljahr 2000/2001 führte zur Bildung von 20 Klassen und weiteren Auslagerungen in die Hauptschule.

Die Nachfolge von Frau Maier trat am 1. August 2009 Herr Roland Karl an.

Im Schuljahr 2014/2015 werden 425 Kinder in 17 Klassen unterrichtet.

 

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